Website-Wartung: was machen Sie selbst und was lagern Sie aus?

Entwickler arbeitet an Code zur Website-Wartung

TL;DR

Content-Updates und kleine Textänderungen können Sie fast immer selbst erledigen. Sicherheit, Software-Updates, Backups und Performance lagern Sie besser aus. Rechnen Sie mit 15 bis 75 Euro pro Monat für professionelle Wartung, je nach Site-Typ. WordPress erfordert deutlich mehr Wartung als eine Custom-Site.

\"Bart, was sollte ich selbst an Wartung machen und was lagere ich besser aus?\" Eine gute Frage, und eine, die ich häufiger höre, sobald Menschen ihre neue Website live haben. Die Grenze zwischen Selbermachen und Auslagern liegt nicht an einer einzigen Stelle. Hier mein praktischer Rat.

Was Wartung genau umfasst

Website-Wartung ist keine einzelne Aufgabe, sondern eine Sammlung von sieben Dingen, die mehr oder weniger laufend anfallen:

  • Content-Updates: Texte, Fotos, Preise, Öffnungszeiten aktuell halten
  • Software-Updates: WordPress Core, Themes, Plugins (bei Custom-Sites deutlich weniger)
  • Sicherheit: SSL, Security Headers, Login-Schutz, Malware-Scans
  • Backups: täglich oder wöchentlich vollständig, an einem anderen Ort gespeichert
  • Performance: Geschwindigkeit überwachen, Bilder optimieren, ungenutzte Skripte entfernen
  • Monitoring: Site erreichbar halten, Alerts bei Downtime
  • SEO-Wartung: tote Links aufspüren, strukturierte Daten aktuell halten, Sitemap aktualisieren

Was Sie sicher selbst machen können

  • Textänderungen: Preise, Öffnungszeiten, Texte auf Ihrer Über-uns-Seite.
  • Neue Inhalte: Blogartikel, Kundenberichte, Nachrichten.
  • Fotos ersetzen: ein neues Porträtfoto, ein neues Projektfoto. Immer in WebP oder gut komprimiert.

Was Sie besser auslagern

  • Software-Updates: ein falsches Plugin-Update kann Ihre gesamte Site offline nehmen.
  • Sicherheit: Security Headers, Malware-Scans, Login-Rate-Limiting.
  • Backups: automatische Offsite-Backups (täglich) ist keine DIY-Arbeit.
  • Performance: Image Optimization Pipelines, Caching, CDN-Konfiguration.
  • Monitoring: 24/7 Alerts bei Downtime, Performance-Regressionen oder Fehlern.

Faustregel

Alles, was mit der technischen Seite der Website zu tun hat, lassen Sie lieber machen. Alles, was mit Inhalt (Text, Bild) zu tun hat, machen Sie selbst.

Was kostet professionelle Wartung 2026?

  • Custom-Site: 0 bis 25 Euro pro Monat.
  • WordPress-Site klein/mittel: 35 bis 75 Euro pro Monat.
  • WordPress-Site groß oder Webshop: 75 bis 200 Euro pro Monat.
  • Custom-Plattform mit Integrationen: 100 bis 500 Euro pro Monat.

Drei häufige Fehler

  1. Keine Wartung bis etwas schiefgeht: Es kostet 5 bis 20 Mal mehr, eine gehackte Site wiederherzustellen.
  2. Plugin-Updates ohne Backup: Immer erst Backup, dann Update, dann Test.
  3. Wartung ohne klare Vereinbarungen auslagern: Was bekommen Sie für 99 Euro pro Monat? Fragen Sie nach konkreten Aktionen und Frequenz.

Mein praktischer Rat

Selbermachen: Content. Auslagern: Technik. Für die meisten KMU-Sites ist 35 bis 75 Euro pro Monat für professionelle Wartung eine gute Investition, besonders wenn Sie WordPress betreiben. Bei Uniek Webdesign baue ich bevorzugt Custom-Sites, weil das den Wartungsaufwand für Sie minimal hält.

Brauchen Sie Hilfe bei der Wartung?

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